Montag 23. 11. 2009

| Neue Aufgaben |
| von Jonas Czwikla |
| Ruhig geworden ist es in der letzten Zeit um die CSC-Teamchefs Stork und Czwikla. Renneinsätze fanden seit langem nicht mehr statt und auch private Trainingsfahrten der ehemaligen Erfolgsgaranten sind Mangelware. Dennoch ging die Bindung zum Rennsport nicht verloren und so erschließt sich für die Teamchefs am 4.12.09 eine neue Aufgabe. Sie werden das 7. Rennen der BMW M1 Procarmeisterschaft von RFFUN, live zu sehen bei simrace.tv, kommentieren und ihr Fachwissen zum Besten geben. Interessenten können unter folgendem Link das Geschehen verfolgen: http://www.simrace.tv/news.php UPDATE: Leider ist die Übertragung aufgrund technischer Probleme ausgefallen. |
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Mittwoch 02. 09. 2009

| CSC paussiert |
| von Jonas Czwikla |
| Die beiden CSC Fahrer Czwikla und Stork gönnen sich zur Zeit wieder einmal eine Pause vom Rennsport. Die Meisterschaft zwischen Rffun und CSC wurde leider bereits nach zwei von ursprünglich fünf geplanten Rennen, aufgrund von Differenzen zwischen den beiden Rennställen, abgebrochen. Dennoch hinterließ CSC einen sehr starken Eindruck und man konnte beweisen, dass die erfahrenen Piloten auch nach langjährigen Pausen ihr Können nicht verloren haben. Wir sind gespannt auf den nächsten Auftritt von Czwikla und Stork, auch wenn dieser aller Wahrscheinlichkeit nach in absehbarer Zeit nicht erfolgen wird. |
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Montag 01. 06. 2009

| 2. Rennen |
| von Jonas Czwikla |
| Am 31.05.09 fand das zweite Rennen der Meisterschaft zwischen RFFUN und CSC statt. Gefahren wurde in Spa, das Wetter war genau wie schon beim ersten Meisterschaftslauf in Spanien sehr gut. Für das Rennen über 38 Runden wurden alle Fahrer mit einem Ferrari 360 GTC ausgestattet, gleiches Material für alle lautete also die Devise. Umso wichtiger war die Arbeit am Setup und an der Strategie, denn kleinste Unterschiede sollten im Rennverlauf über Sieg oder Niederlage entscheiden. RFFUN trat mit drei Teams (RFFUN I, RFFUN II und RFFUN Junior I) an. Die Augen der Fans waren natürlich auf Büffel gerichtet, der durch seinen Sieg in Spanien viele Sympathien gewinnen konnte. Bei CSC war wieder nur ein Team (CSC I) am Start. Florian Stork verpasste alle Trainingseinheiten von CSC und musste am Renntag zunächst die Strecke kennen lernen. Da die RFFUN Fahrer zum größten Teil schon ein Testrennen bestritten hatten und Czwikla zahlreiche Trainingsrunden aufweisen konnte, sah es für Stork nicht sehr gut aus, zumindest was die Rundenzeiten anging. CSC setzte bei diesem Rennen also voll und ganz auf Czwikla und auf die Teamwertung. Es gingen insgesamt acht Fahrer an den Start, die sich in der Qualifikation auf folgenden Startplätzen qualifizierten: 1. Jonas Czwikla 2. Büffel 3. Segaman 4. CkBasic 5. HohesC 6. Florian Stork 7. Schnecke 8. Scott Speed Somit sicherte sich Czwikla, durch die Poleposition, den ersten Punkt an diesem Wochenende. Die Startaufstellung ![]() Vor dem Start beschwerten sich einige Fahrer über die abschüssige Start/Ziel gerade. Sobald man die Kupplung getreten hatte, fing der Wagen an nach vorne zu rollen. Doch zum Glück drückten hier die Rennkommissare ein Auge zu und so erfolgte um 14 Uhr der Start zum zweiten Meisterschaftslauf. Unter tobendem Gebrülle der Menge setzte sich das Fahrerfeld in Bewegung. Czwikla erwischte einen sehr guten Start und brachte direkt einige Meter zwischen sich und Büffel. Einen perfekten Start erwischte auch CkBasic der von Position vier auf zwei vorschoss während Büffel auf Position vier zurückfiel, da auch Segaman an ihm vorbei ging. HohesC traf die Eau Rouge in seiner ersten Runde nicht richtig und verlor auf der Kemmel Geraden so an Schwung, dass er von Platz fünf auf Platz acht zurückfiel und somit das Schlusslicht bildete. Stork verlor beim Start einen Platz gegenüber Schnecke. Richtig eng wurde es, das war zu erwarten, nach der Kemmel Geraden in den Kurven „Les Combes“. CkBasic setzte sich auf der Kemmel Geraden außen neben Czwikla und bremste sehr spät sodass er leicht vor ihm war. Czwikla konnte mit den kalten Reifen die Les Combes nicht weit genug innen fahren sodass CkBasic in die Wiese gedrängt wurde. Über das Gras ging es jedoch schneller und so fand er sich auf Position eins wieder. Die Rennkommissare kündigten gerade an, dass sie dieses Überholmanöver untersuchen wollten, als CkBasic auf der alten Start/Ziel Geraden mit Elektronikdefekt ausschied. Doch in Runde eins passierte in den Les Combes noch einiges mehr. Schnecke geriet beim Anbremsen zu weit nach außen und musste über die Wiese fahren. Beim zurückfahren auf die Strecke kollidierte er mit Stork woraufhin dieser gegen die Streckenbegrenzung krachte während Schnecke sich komplett drehte. Scott Speed verschätzte sich auch beim Anbremsen und musste einen weiten Weg durchs Grüne gehen. Nutznießer der ganzen Vorfälle war vor allem HohesC der vom letzten Platz auf Platz fünf gespült wurde. Segaman kam dann noch in Stavelot leicht aufs Gras und Büffel ging an ihm vorbei. Die Reihenfolge nach einer Runde lautete: Czwikla – Büffel – Segaman – HohesC – Florian Stork – Scott Speed – Schnecke Im weiteren Verlauf des Rennen stellte sich klar heraus, dass Czwikla große Probleme hatte. Büffel und Segaman hingen direkt an seiner Stoßstange und er fand einfach keinen Speed. Die zahlreichen CSC Fans bangten mit ihm und feierten ihn jedes Mal als sie sahen, dass er auf Start/Ziel wieder als erster vorbei kam. Besonders auf der Kemmel Geraden wurde es einige Male richtig eng für Czwikla, doch meistens konnte er sich in der Bus Stop Schikane und in der La Source Kurve einen kleinen Vorsprung herausfahren, den er dann durch die Eau Rouge und über die Kemmel Gerade vor Büffel retten konnte. Einmal verschaltete sich Czwikla in der La Source und er rollte in der Neutral-Stellung gerade aus. Büffel ging vorbei, doch beim Rausbeschleunigen hatte Czwikla kurz vor der Eau Rouge wieder die Nase vorne. In Runde sechs geriet Stork beim Anbremsen zur Bus Stop Schikane ins Schlingern was Scott Speed nutze um auf Position fünf vor zu fahren. Doch in Runde zwölf kam Scott Speed in der Pouhon Kurve zu weit Raus und drehte sich was dazu führte, dass Stork wieder einen Platz gewann. In Runde 13 gab es eine große Schrecksekunde für alle Fans. Der RFFUN Fahrer Schnecke verlor in der Eau Rouge die Kontrolle über seinen Ferrari, weil er eine Runde vorher in der selben Kurve sein Auto beschädigt hatte, und krachte frontal in die Reifenstapel und das mit ungefähr 225 km/h. Er überschlug sich daraufhin mehrfach. Sofort läuteten im anliegenden Krankenhaus die Alarmglocken und ein Rettungshubschrauber setzte sich in Bewegung während die Rennkommission kurz davor stand das Rennen abzubrechen. Doch das unglaubliche ist, dass Schnecke nach diesem Horrorcrash weiterfahren konnte. Der Hubschrauber wollte schon umdrehen, doch da sich ein Kind bei dem Unfall so erschreckt hatte, dass es ins Koma gefallen war, setzte er seinen Flug fort und glücklicherweise konnte das Kind gerettet werden. Für Schnecke ging es anschließend in die Box wo man seinen Ferrari sogar wieder reparieren konnte... zumindest halbwegs, denn sein Heckspoiler hing immer noch sehr schief und auch die Fahrertür war stark eingebeult. Bei der Rennkommission wurde heftigst gestritten ob man den Fahrer so noch fahren lassen kann, doch das interessierte Schnecke wenig und er fuhr weiter seine Runden. In Runde 19 war dann jedoch endgültig Schluss für ihn, nachdem ihm eine Feder im Wagen gebrochen war ging es ins Gras und daraufhin in die Mauer was dazu führte, dass sein Ferrari in Flammen aufging. Czwikla, Büffel u. Segaman im Gleichschritt / Der Horrorcrash von Schnecke ![]() In Runde sechszehn versenkte Stork seinen Ferrari allerdings auch in der Eau Rouge was dazu führte, dass er einen platten Reifen bekam und sich ohne Heckspoiler in die Box schleppen musste. Er hätte den Unfall fast noch vermieden, doch die letzte Spitze des Reifenstapels brachte sein Auto aus der Ruhe was zu dem schweren Unfall führte. Wie er weiterfahren konnte bleibt auch in diesem Fall für alle ein Rätsel, doch er schaffte es in die Box und nach einem langen Stop ging es für ihn weiter. Der Crash von Stork ![]() In Runde siebzehn ging Segaman an die Box, während Czwikla und Büffel in Runde 18 kamen. Noch in Runde siebzehn überholte Büffel Czwikla vor der Bus Stop Schikane und von nun an galt es für ihn einen Vorsprung für den ersten und einzigsten Stop herauszufahren. Dies gelang ihm zwar einigermaßen, doch bei der Boxeneinfahrt machte Czwikla wieder viel Zeit gut und der Vorsprung von Büffel betrug weniger als 0.5 Sekunden, als es zum Tanken und Reifenwechseln ging. In der Box konnte Czwikla auf Büffel 18 Sekunden gutmachen und auf Segaman sogar 26 Sekunden. Bei CSC ist man auf die herausragende Arbeit der Mechaniker sehr stolz. In Runde neunzehn kam Scott Speed an die Box, er fuhr ein unauffälliges aber gutes Rennen was ihm letztendlich vier wertvolle Punkte bescherte. Büffel überholt Czwikla / Büffel u. Czwikla gehen an die Box ![]() Zu erwähnen ist auch noch HohesC, der erst in Runde 28 in die Box kam und nur nachtankte ohne die Reifen zu wechseln. Er hatte also einen sehr kurzen Stop und war, als er aus der Box fuhr, nur acht Sekunden hinter Czwikla. Doch mit den abgenutzten Reifen fiel er schnell zurück und wurde am Ende noch von Büffel überholt, obwohl dieser auf sein Benzin achten musste. Bei Segaman vergas man beim Tanken etwas Benzin was dazu führte das er 10 Runden sehr langsam machen musste wodurch er viel Zeit verlor was besonders schade war, da er eigentlich einen guten Rennspeed hatte. Am Ende gewann Czwikla souverän vor Büffel und HohesC der mit seiner ungewöhnlichen Strategie alle überraschte. Bei CSC feierte man die ganze Nacht durch, da man auch in der Teamwertung den Vorsprung vergrößern konnte und im Rennen um die Meisterschaft wieder im Spiel ist. Doch schon bald wird man sich auf die nächste Aufgabe konzentrieren. Czwikla gewinnt vor Büffel ![]() Das Endergebnis im Überblick: 1. Jonas Czwikla 2. Büffel +21 Sekunden 3. HohesC + 27 Sekunden 4. Segaman + 1 Minute und 31 Sekunden 5. Scott Speed + 2 Minuten und 12 Sekunden 6. Florian Stork + 2 Laps 7. Schnecke Suspension 8. CkBasic DNF In der Fahrerwertung ergibt sich nach Verrechnung des Streichresultats folgender Gesamtstand: 1. Büffel 11 Punkte - Jonas Czwikla 11 Punkte 3. Florian Stork 8 Punkte 4. HohesC 6 Punkte 5. Segaman 5 Punkte 6. Scott Speed 4 Punkte 7. CkBsic 3 Punkte 8. NoOblike 2 Punkte In der Teamwertung ergibt sich folgender Gesamtstand: 1. CSC I 28 Punkte 2. RFFUN I 20 Punkte 3. RFFUN II 19 Punkte 4. RFFUN Junior I 7 Punkte 5. RFFUN Junior II 2 Punkte Das nächste Rennen findet in Deutschland (Oschersleben) statt. Hier heißt es wieder Porsche gegen BMW. Die CSC Fahrer sind sich sicher, dass sie hier einen großen Nachteil gegen die wendigen Porsche haben, doch lassen wir uns überraschen wie dieses Rennen ausgehen wird... |
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Sonntag 05. 04. 2009

| 1. Rennen |
| von Jonas Czwikla |
| Am 04.04.09 fand das erste Meisterschaftsrennen der Meisterschaft zwischen RFFUN und CSC statt. Gefahren wurde in Barcelona, bei trockenem und heißem Wetter. Dies bedeutete also, dass nicht nur die Grid-Girls ins schwitzen kommen würden, denn so manchen Fahrern standen schon die Schweißperlen auf der Stirn, als sie erfuhren, dass es nach Spanien geht. Nachdem sich einige Fahrer bei der Rennkommission ausgeheult hatten, entschied diese, das Rennen nur über 53 Runden laufen zu lassen, obwohl 63 Runden geplant waren. Aber so wurden Reifen und Nerven geschont. Gegen 10Uhr fanden sich die meisten Fahrer auf der Strecke ein und fuhren sich in einem fünfundvierzigminütigen Training ein. CSC war leider nur mit einem Team (Czwikla/Stork) vertreten. Es bleibt zu hoffen, dass Schütt ab dem nächsten Rennen dabei ist. Es gingen insgesamt neun Fahrer an den Start, die sich später in der Qualifikation auf folgenden Startplätzen qualifizierten: 1. Büffel (RSR) 2. Jonas Czwikla (M3 GTR) 3. Florian Stork (M3 GTR) 4. Segaman (RSR) 5. HohesC (RSR) 6. CKbasic (M3 GTR) 7. NoOblike (M3 GTR) 8. Schnecke (RSR) 9. Scott Speed (M3 GTR) Die Startaufstellung ![]() Um 14 Uhr startete das Rennen. Beim stehenden Start kam Büffel von der Pole sehr gut weg und er konnte seine Führung behaupten. Auch Czwikla, Stork, Segaman, HohesC und CKbasic konnten ihre Plätze behallten. NoOblike kam nicht so gut weg und fiel von sieben auf acht zurück. Scott Speed erwischte einen sehr guten Start und konnte Schnecke überholen. In der Reihenfolge Büffel – Czwikla – Stork – Segaman – HohesC- CKbasic – Speed –Schnecke – NoOblike wurde die erste Runde beendet. Zu Beginn der zweiten Runde wollte Schnecke nach Start/Ziel in der „Elf“ Kurve Scott Speed überholen, doch beim Anbremsen kam sein Porsche quer und er strandete im heißen Kies von Barcelona. Zum Glück konnte er sich aus diesem wieder befreien und eine Aufholjagd starten. Besonders eng ging es nun zwischen Stork/Segaman und Speed/NoOblike her. In diesen beiden Kampfgruppen kamen sich die Fahrer oft beängstigend nah. Doch in Runde drei erwischte es HohesC, als er nach der Seat Kurve leicht in den Kies kam, woraufhin sein Porsche heftig zu schlingern begann und CKbasic vorbei ging. Zu Beginn von Runde vier überholte NoOblke Speed, nachdem er mit deutlich mehr Schwung über Start/Ziel kam. Doch lange konnte er sich darüber nicht freuen, denn in der Renault Kurve flog er ins Kiesbett ab und wurde bis auf den letzten Platz zurückgereicht. Besonders spannend wurde es in Runde sechs. Doch leider gab es in dieser Runde auch ein unschönes Ereignis. Die örtlichen Behörden berichteten davon, dass ein Zuschauer eine Glasflasche nach Segaman warf, als dieser Stork überholte. Glücklicherweise verfehlte diese ihr Ziel und der Übeltäter wurde sofort verhaftet. Die übrigen CSC Fans, die zahlenmäßig so stark vertreten waren, dass es schwer war die RFFUN Fans auszumachen, verhielten sich aber gutmütig. Doch zurück zum sportlichen, Segaman bremste sich in der Seat Kurve stark an Stork vorbei und der RFFUN Fahrer startete seine Aufholjagd auf Czwikla. Der Flaschenwurfskandal / CKbasic dreht sich fast ![]() In der Banc Sabadell Kurve drehte sich CKbasic fast, was HohesC sofort ausnutzte und auf den fünften Platz vorfuhr. Für ihn ging es nun darum seinen Sohn (Stork) zu jagen. Vor diesen beiden Überholvorgängen überholte Schnecke in der Repsol Kurve Speed, nachdem dieser leicht die Wand berührte und dadurch nicht rechtzeitig beschleunigen konnte. In Runde sieben passierte NoOblike ein großer Fehler, als er nach der Seat Kurve heftig in die Mauer krachte, doch er konnte das Rennen fortsetzen. Zwei Runden später passierte Ckbasic der nächste Fehler, er besuchte das Kiesbett in der Repsol Kurve und verlor einiges an Zeit. Nach 10 Runden ergab sich folgender Zwischenstand: Büffel – Czwikla – Segaman – Stork – HohesC –CKBasic – Schnecke – Speed – NoOblike Mittlerweile waren alle Fahrer bis auf die Haut nass geschwitzt. Während die Fans ihr Eis schlürften, wurden auf dem heißen Asphalt Reifein vernichtet, was insbesondere die BMW Fahrer an einem immer rutschiger werdenden Fahrzeug zu spüren bekamen. Aber den Porsche Piloten erging es da nicht viel besser. In Runde 12 überholte NoOblke Speed und übergab die Rote Laterne an ihn, nachdem dieser am Eingang der Renault Kurve einen Fehler eingebaut hatte und sich drehte und dabei in die Mauer einschlug. Für Speed war das Rennen in Runde 14 nach einem weiteren Dreher gelaufen. In Runde 14 gab es auch eine heikle Szene für HohesC, als er versuchte Stork zu überholen. Bei der langen Rechtskurve vor Start/Ziel versuchte er innen an Stork vorbei zu gehen und kam dabei auf den Curb wodurch sein Porsche kräftig durchgerüttelt wurde und HohesC das Lenkrad aus der Hand rutschte. Als Folge schlug der Porsche in die Wand ein und der Starpilot von RFFUN musste mit einem Schaden an der rechten Front zurechtkommen. Bald standen die ersten Boxenstops an. In den Runden bis dahin unterliefen HohesC, CKbasic, Schnecke und NoOblike weitere Fehler die den Rückstand auf die Spitze immer größer werden ließen. Als erster ging Segaman in die Box, nachdem er auf Czwikla aufgeschlossen hatte und nicht vorbeikam. Er versuchte so an Czwikla vorbeizukommen, doch seine Rechnung ging vollkommen in die Hose. Eine Runde später kamen Czwikla und Stork in die Box und da sie auf einer besseren Strategie waren, konnten beide mit ca. 10 Sekunden Vorsprung auf Segaman aus der Box fahren. HohesC, CKbasic, Schnecke und NoOblike kamen in Runde 27 zum Tanken und für den Reifenwechsel. Büffel fuhr noch eine Runde mehr und verlor mit den abgenutzten Reifen sehr viel Zeit. Als er in die Box ging, konnte er nicht rechtzeitig bremsen und fuhr seinem Lollipopmann gegen das Bein, woraufhin dieser umfiel und ein großes durcheinander um Büffels Porsche entstand. Als Folge war der Vorsprung von über 15 Sekunden, den Büffel auf Czwikla hatte, nach seinem Stop dahingeschmolzen. Doch auch wenn es erst so aussah, als ob Czwikla, der mittlerweile von Stork verfolgt wurde, den Speed von Büffel mitgehen könnte, setzte sich Büffel mit der Zeit immer weiter ab. In Runde 33 war leider auch für Schnecke Schluss. Er flog in der Repsol Kurve ab und blieb im Kies stecken. In den letzten Runden bis Runde 53 gab es keine Überholmanöver mehr. Doch Stork war die letzten 10 Runden des Rennen immer schneller als Czwikla und so konnte er ihn nach Start/Ziel in der Elf Kurve überholen, nachdem Czwikla sich auf der schmutzigen Innenseite der Fahrbahn verbremst hatte. Auch NoOblike hatte anscheinend mit den abgefahrenen Reifen so seine Probleme, denn gegen Ende häuften sich seine Fehler und er kam mit einem Rückstand von 2 Runden ins Ziel. Hochverdient gewann jedenfalls Büffel, der nahezu fehlerfrei fuhr und mit Abstand der schnellste Pilot war. Das Podium komplettierten Stork und Czwikla Büffel vor Stork und Czwikla ![]() Das Endergebnis im Überblick: 1. Büffel (RSR) 2. Florian Stork (M3 GTR) + 22 Sekunden 3. Jonas Czwikla (M3 GTR) + 22 Sekunden 4. Segaman (RSR) + 30 Sekunden 5. HohesC (RSR) + 37 Sekunden 6. CKbasic (M3 GTR) + 1 Minute und 43 Sekunden 7. NoOblike (M3 GTR) + 2 Laps 8. Schnecke (RSR) DNF 9. Scott Speed (M3 GTR) DNF Die aktuelle Fahrerwertung entspricht dem Endergebnis. In der Teamwertung führt CSC I vor RFFUN II und RFFUN I. Die Fans warten schon sehnsüchtig auf das nächste Kräftemessen. Fragt sich nur, wer gegen Büffel gewinnen soll? Doch der Ferrari 360 GTC ist vielleicht ein Auto, mit dem ganz andere Fahrer zurechtkommen... Video vom Rennen: (Bereitgestellt von Segaman (http://www.rffun.net/) |
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Sonntag 05. 04. 2009

| RFFUN VS CSC |
| von Jonas Czwikla |
| CSC startet bei GTR2 Meisterschaft Am 04.04.09 ist es endlich so weit. Die Meisterschaft, über 5 Wertungsläufe, bei rffun.net beginnt und mit am Start ist CSC. Die Teambesitzer Czwikla/Stork bilden das Team „CSC I“. Seitens CSC schickt man zudem noch ein weiteres Team an den Start („CSC II“). Als Fahrer konnte der altbekannte Tim Schütt verpflichtet werden, der jedem noch in Erinnerung sein sollte, da er schon etliche Rennen für CSC bestritten hat und dabei äußerst erfolgreich war. Ob neben ihm noch ein weiterer Fahrer für das CSC II Team an den Start gehen wird, war zu Redaktionsschluss noch nicht bekannt. Man darf also gespannt wein, wie sich die beiden CSC-Teams gegen die vier RFFUN-Teams schlagen werden. Die Meisterschaft beginnt mit dem Rennen in Barcelona (Spanien), dort werden BMW M3 GTR gegen Porsche GT3-RSR über 90 Minuten antreten. Schon am ersten Testtag hatte man bei CSC erfahren, dass diese Strecke nicht sehr einfach zu fahren ist, es wird also gleich zu Beginn einen Härtetest für alle Fahrer geben. Das nächste Rennen über 90 Minuten findet in Spa (Belgien) statt. Die Fahrzeuge der Piloten werden jedoch nicht in die oft verregnete Gegend gebracht werden, denn hier muss jeder mit der Ferrari 360 GTC an den Start gehen. Gerade auf dieser schwierigein Strecke wird sich die Spreu vom Weizen trennen. Es ist davon auszugehen, dass die Fahrer in der Qualifikation nicht sehr dicht beieinander liegen, doch ob es der Schnellste auch ins Ziel schafft lässt sich nur sehr schwer sagen, denn schon so mancher Fahrer hat sein Auto in der Eau Rouge oder in sonstigen schweren Passagen in die Reifenstapel gesetzt. Zum Glück ist für das Rennwochenende strahlender Sonnenschein angekündigt. Weiter geht es anschließend in Deutschland auf der Rennstrecke in Oschersleben. Auf dem verwinkelten Kurs heißt es nun wieder BMW gegen Porsche. Es bleibt abzuwarten welchem Fahrer die Umstellung vom Ferrari auf diese Autos am besten gelingt. Czwikla/Stork rechnen mit ihren BMWs jedenfalls mit einem schweren Rennen, da man die Porschefahrer hier leicht im Vorteil sieht. Doch in 90 Minuten kann viel passieren und deshalb hofft man bei CSC durch die Konstanz einiges zu erreichen. Anschließend geht es in die Vereinigten Arabischen Emirate nach Dubai, doch die Fahrzeuge bleiben in Deutschland. In Dubai wird mit den schnellen GT-Fahrzeugen gefahren, die alle von den örtlichen Ölscheichen bereitgestellt werden. Die Fahrer können sich ihr Fahrzeug frei wählen, ob sie nun im Ferrari 550, im Lamborghini Murcielago, im Saleen S7-R oder in der Corvette C5-R an den Start gehen, die reichen Scheiche werden ihnen jeden Wunsch erfüllen, solange sie die Vorraussetzung auf ein spannendes Rennen als erfüllbar sehen. Wer dieses Rennen gewinnt ist sehr schwer abzuschätzen. Die CSC-Fahrer haben mit Sicherheit ein Erfahrungsplus, mit diesen schnellen Wagen, gegenüber den Teams von RFFUN, da diese hauptsächlich mit langsameren Fahrzeugen unterwegs sind. Auf jeden Fall werden es auch hier spannende 90 Minuten. Der Saisonabschluss findet in der Eifel auf der berühmten Nordschleife statt. Hier wird der Sieger in einem Rennen über zwei Stunden gesucht. Gefahren wird die VLN-Variante der Strecke und es ist zu hoffen, dass sich hier die Meisterschaft entscheidet. Bei CSC hat man auf dieser Strecke aber ein gewaltigen Erfahrungsrückstand gegenüber RFFUN. Einzigst Florian Stork dürfte hier in der Qualy ein Wort um die Poleposition mitreden. Alle Beteiligten erwarten zunächst jedoch sehnsüchtig den vierten April um in Barcelona ihr können unter Beweiß zu stellen. |
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